„Personalarbeit gemeinsam erfolgreich weiterentwickeln“

29.10.2026 Heidelberg/Mannheim Neue Wege, neue Köpfe

Fachliche Kompetenz, Führungserfahrung und ein klarer Blick für die Menschen: Mathias Winter übernimmt zum 1. November die Leitung des Geschäftsbereichs Personalmanagement.

Der Geschäftsbereich Personalmanagement des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) bekommt eine neue Leitung: Mathias Winter, der zuvor am Universitätsklinikum Gießen und Marburg als Personalleiter für den Standort Marburg tätig war, beginnt seine neue Stelle am 1. November 2026. Der 40-Jährige folgt auf Grit Kraushaar, die nach etwas mehr als zwei Jahren das Klinikum wieder verlassen hat.

Yvonne Dintelmann, Vorständin Personal und Pflege am UKHD, ist froh, mit Mathias Winter einen ausgesprochenen Fachmann für den Posten gewonnen zu haben: „Die Zusammenführung zweier großer Personalbereiche erfordert fachliche Kompetenz, Führungserfahrung und einen klaren Blick für die Menschen in der Organisation. Mathias Winter bringt dafür beste Voraussetzungen mit. Seine Erfahrungen aus vergleichbaren universitären Konzernstrukturen werden einen wichtigen Beitrag leisten, unsere Personalarbeit gemeinsam erfolgreich weiterzuentwickeln. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit.“

Mathias Winter blickt mit viel Freude auf seine neue Tätigkeit: „Als großer Klinikverbund verfolgt das Universitätsklinikum Heidelberg ambitionierte Ziele und ich bin stolz, mit meiner Expertise dazu beizutragen, die Ziele zu erreichen.“ Als vordergründige Aufgabe sieht der gebürtige Hesse den Aufbau klarer funktionierender HR*-Strukturen für den gesamten Verbund. Dabei geht es nicht nur darum, Prozesse standortübergreifend zu vereinheitlichen und weiterzuentwickeln, sondern auch Mitarbeitende beider Häuser mitzunehmen, ihre Erfahrungen einzubeziehen und gemeinsam ein One HR zu gestalten, dass alle im Alltag entlastet und unterstützt. 

*Human Resources 

Auf einen Blick

Name: Mathias Winter

Alter: 40 Jahre

Hobbies: Bergwandern, Kochen, Mountain-/Gravelbike fahren

Beruf und Karriere 

2018 - 2026 Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH in verschiedenen Positionen, ab 2022 Personalleiter am Standort Marburg

2025 Institut für anwaltsorientierte Juristenausbildung an der Justus-Liebig-Universität, Gießen: Ausbildung zum zertifizierten Mediator

2011 - 2016 Studium des Wirtschaftsrechts an der Universität Hagen mit den Abschlüssen Bachelor of Laws (LL.B.) und Master of Laws (LL.M.)

2005 bis 2016 Rettungssanitäter und Ausbilder im Malteser Hilfsdienst Wetzlar

 

 

Die Zusammenführung zweier großer Personalbereiche erfordert fachliche Kompetenz, Führungserfahrung und einen klaren Blick für die Menschen in der Organisation.
Yvonne Dintelmann, Vorständin Personal und Pflege

Drei Fragen an Mathias Winter

Sie leiten einen großen Geschäftsbereich mit mehr als 160 Beschäftigten, sind darüber hinaus mit Ihrer Abteilung wichtige Schnittstelle zu vielen anderen Kliniken und Bereichen. Auf welchen „Typ Mensch“ dürfen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zukünftig freuen? 

Ich würde mich als sehr zugänglichen und verbindlichen Menschen beschreiben, der gerne im direkten Austausch arbeitet und klare Entscheidungen trifft. Mir ist wichtig, zuzuhören, unterschiedliche Perspektiven ernst zu nehmen und Veränderungen nicht einfach vorzugeben, sondern die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mitzunehmen. Gleichzeitig gehört für mich zu guter Führung auch, Orientierung zu geben, Verantwortung zu übernehmen und Dinge konsequent voranzubringen. Und trotz aller Verantwortung und Ernsthaftigkeit der Aufgabe ist mir ein wertschätzendes Miteinander wichtig, zu dem auch eine gewisse Leichtigkeit im Arbeitsalltag gehört.

Sie waren über zehn Jahre als Rettungssanitäter und Ausbilder tätig und haben parallel dazu Wirtschaftsrecht studiert. Wie kam es dazu? 

Die Zeit beim Malteser Hilfsdienst hat mich sehr geprägt. Dort lernt man früh, Verantwortung zu übernehmen, auch unter schwierigen Bedingungen Entscheidungen zu treffen und mit ganz unterschiedlichen Menschen umzugehen. Gleichzeitig haben mich schon immer die rechtlichen und wirtschaftlichen Zusammenhänge hinter Organisationen und Entscheidungen interessiert. Das Studium des Wirtschaftsrechts war deshalb eine bewusste Ergänzung zur praktischen Arbeit und hat letztlich auch den Weg in das Personalmanagement eröffnet. Rückblickend ergänzen sich beide Erfahrungen für meine jetzige Tätigkeit sehr gut.

Sie sind außerdem ausgebildeter Mediator. Inwiefern kommt Ihnen diese Qualifikation bei Ihrer aktuellen Aufgabe entgegen? 

Gerade im Personalmanagement gehören unterschiedliche Interessen und gelegentlich auch Konflikte zum Alltag. Die Mediationsausbildung hilft mir dabei, zunächst genau zuzuhören, die Interessen hinter unterschiedlichen Positionen zu verstehen und auch in schwierigen Situationen sachlich und lösungsorientiert zu bleiben. Das ist aus meiner Sicht gerade jetzt besonders wertvoll: Wenn zwei große Personalbereiche enger zusammenwachsen und gemeinsame Strukturen entstehen sollen, braucht es neben fachlichen Lösungen vor allem Kommunikation, Vertrauen und die Bereitschaft, unterschiedliche Perspektiven zusammenzuführen.