Rückblick: Aktionstag Wiederbelebung

23.09.2026 Mannheim Buntes

Prüfen – Rufen – Drücken: Unter diesem Motto stand die Aktion zur bundesweiten „Woche der Wiederbelebung“ auf dem Mannheimer Paradeplatz. Expert:innen der Klinik für Anästhesie, Operative Intensivmedizin und Schmerzmedizin, Medizinstudierende der Initiative „First aid for all“ sowie Mitarbeitende des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), der Johanniter-Unfall-Hilfe, des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB), der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) und der Integrierten Leitstelle Mannheim zeigten, wie einfach Wiederbelebung funktionieren kann.

An professionellen Simulationspuppen konnten Passanten die Herzdruckmassage direkt selbst ausprobieren und unter Anleitung üben. Dabei wurde deutlich: Bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand zählt jede Sekunde.

„Das Einzige, was man falsch machen kann, ist nichts zu tun. Jeder kann Leben retten!“, betonte Professor Dr. med. Grietje Beck, Direktorin der Klinik für Anästhesie, Operative Intensivmedizin und Schmerzmedizin.

Die wichtigste Botschaft der Aktion: Im Notfall nicht zögern, sondern helfen. Nach dem Prüfen der Atmung, dem Absetzen des Notrufs unter 112 beginnt die Wiederbelebung mit 100 bis 120 Druckstößen pro Minute. Jede Minute ohne Herzdruckmassage verschlechtert die Überlebenschancen.

Mit der gemeinsamen Aktion wollten die Beteiligten Berührungsängste abbauen und möglichst viele Menschen dazu ermutigen, im Notfall aktiv zu werden.